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HCM bei Katzen

HCM ist eine Herzmuskelerkrankung.

Der Herzmuskel verdickt sich dabei auf unnatürliche Weise. Die Verdickung kann den gesamten Herzmuskel, aber auch nur Teilabschnitte umfassen. Bedingt durch dieses unnatürliche Wachstum, verkleinert sich das Herzvolumen. Das Herz kann sich nicht mehr ausreichend mit Blut füllen, worauf es zu einem Rückstau kommt. Flüssigkeit in der Lunge oder Flüssigkeitsansammlungen in der Brusthöhle sind die Folge. Unbehandelt endet eine HCM in den meisten Fällen mit dem Tode. Häufig in Form eines plötzlichen Herzversagens.

Ursachen für HCM:
Man unterscheidet zwischen primären und sekundären HCM.
Primär bedeutet, dass die Ursache im Herzmuskel durch einen genetischen Defekt entsteht. Männliche Tiere sind häufiger betroffen. Sie sind meist erst 3 bis 6 Jahre alt.
Sekundäre HCM wird meist durch andere Krankheiten ausgelöst, die nicht erblich sind.

Anzeichen einer HCM:
Die Erkrankung ist im Anfangsstadium so gut wie nicht erkennbar.
Katzen zeigen in der ersten Phase nur selten Anzeichen wie Husten oder Leistungsschwäche. Später kommt es aber häufig zu Atemnot, welches sich oft durch Hecheln zeigt. Auffällig können auch nicht erklärbare Hustenanfälle sein.
Weitere Symptome können sein: Mangelnder Appetit, nachlassende Spielfreude und nachlassende Belastungsfähigkeit. Beschleunigte Atmung oder unklare Umfangsvermehrung des Bauches (Wasseransammlung) können auch auffällig sein.
Wenn Sie sich unsicher sind, berichten Sie Ihrem Tierarzt zumindest bei der jährlichen Gesundheitskontrolle, von Ihren Sorgen.

Diagnose einer HCM:

1. Tierärztliche Untersuchung: Die ärztliche Untersuchung umfasst das übliche Abhören von Herz und Lunge. Hinweise auf eine Herzerkrankung sind Herzgeräusche. Allerdings haben Katzen mit HCM nicht immer auch ein Herzgeräusch.

2. Ultraschall: Eine sichere Diagnose kann nur durch ein Herzultraschall gestellt werden. Hierbei wird nicht nur die Dicke des Herzmuskels gemessen, sondern mit Hilfe eines Dopplers auch die Blutflussrichtung. Eine Ultraschalluntersuchung ohne Doppler bietet keine ausreichende Diagnose. Von daher – erkundigen sie sich nach einem entsprechenden Experten.

3. EKG: Ein EKG sollte immer gemacht werden, wenn beim Abhören des Herzens auffällige Unregelmäßigkeiten wie Rhythmusstörungen festgestellt wurden.

3. Röntgen: Röntgenbilder können eine Vergrößerung des Herzens oder auch Anzeichen eines Stauungswasser im Brustkorb oder Lunge festgestellt werden. Die Vergrößerung des Herzmuskels muss nicht unbedingt auf dem Röntgenbild erkennbar sein, da der Muskel in den Innenraum wächst und das Herz von außen normal aussieht.